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Von Prävention bis Katastrophenschutz

Jeder hat sie irgendwann schon einmal gesehen – die „Lifeguards“ der DLRG. Sie wachen an den Badestränden im Küsten- und Binnenbereich, behalten das wassersportliche Treiben im Auge und greifen ein, wenn jemand in Not gerät.

Die DLRG hat sich mit Haut und Haar der Verhinderung von Ertrinkungsunfällen verpflichtet. Sie sorgt für die Sicherheit im, am und auf dem Wasser. Sie hilft bei Unfällen und Notlagen an Küsten und Flüssen, an Seen und Kanälen, in Frei- und Hallenbädern. Sie bildet qualifizierte Einsatzkräfte für den Wasserrettungsdienst aus: Bootsführer, Einsatztaucher, Strömungsretter.

Leben retten erfordert jedoch viele Ressourcen: Freiwillige Helfer, die mit anpacken. Kompetente Spezialisten, die sich um die notwendige Ausbildung kümmern. Zahlreiches Equipment, das im Einsatz unabdingbar ist.

Mit dem Spendenprojekt Zähne retten Leben kann die wertvolle Arbeit der DLRG auch weiterhin unterstützt und gefördert werden. Vom Wasserrettungsdienst und der Strömungsrettung, über den Katastrophenschutz und Auslandseinsätze, bis hin zum Präventions- und Bildungsangebot: die Tätigkeiten der DLRG umfassen ein gewaltiges Spektrum, das vor allem auf privates Engagement und Spenden angewiesen ist.

Seit der Gründung der DLRG im Jahr 1913 ist es gelungen, die jährliche Ertrinkungszahl um fast 90 Prozent zu senken und durch eine qualifizierte kontinuierliche Ausbildungsarbeit sowie die Förderung des Schulschwimmens, die Zahl der Schwimmer von etwa drei auf 80 Prozent der Bevölkerung zu steigern. Dieses weltweit einmalige System aus Aufklärung, Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung und Wasserrettungsdienst auf ehrenamtlicher Basis hat Deutschland zu einer der führenden Nationen in der Welt in Sachen Wassersicherheit werden lassen.